Als mir Gesine Schwan erschien
Übermorgen ist die Bundespräsident(inn)enwahl. Ich hoffe, dass Frau Schwan danach dann wieder aus den Medien verschwindet. Ein bisschen bin ich in dieser Frage natürlich auch regional befangen. Einen Schwaben gegen eine Frau aus dem Nichtschwabenland einzutauschen wollte ich als Schwabe nicht wirklich.
Wirklich genial war aus Sicht der Union der Coup, die gute Frau kurz vor der Wahl zu einem Statement zu zwingen, ob die DDR ein Unrechtsstaat war. Dabei kann sie nur verlieren. Sagt sie ja, kann sie wohl einige Stimmen der Linkspartei abschreiben, auf die sie dringend angewiesen wäre. Sagt sie nein, liefert sie der Union Stoff für jede Menge Empörung. Bemerkenswert finde ich, dass Frau Schwan auf der Startseite der SPD (www.spd.de) gar nicht auftaucht. Und das zwei Tage vor der Bundespräsidentenwahl.
Einmal ist mir Frau Schwan auch persönlich erschienen. Das war bei der Sicherheitskontrolle am Stuttgarter Flughafen (ich sage immer „Fummelbude“ dazu) kurz nach der Bundespräsidentenwahl 2004. Während ich in der Schlange schön wartete, wurde sie von einem Begleiter direkt zur Kontrolle gebracht. Mit Unmengen von Handgepäck wurde sie dann mächtig gefilzt. Ich war schon lange durch als sie immer noch kontrolliert wurde. Der Kontrolleur schien auch nicht zu wissen, welchen Fisch er da an der Angel hatte. Ein gewisses Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.
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