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Chef vom Mieterbund will mindestens 21 Grad im Winter

Gerade lese ich in der Zeitung, dass der Chef vom Mieterbund für den kommenden Winter Hilfen für die Heiz- und Stromkosten fordert. Das Interview kann man unter diesem Link nachlesen.

Bemerkenswert finde ich seine Aussage, dass die Zimmertemperatur in Wohnräumen auf keinen Fall unter 21 Grad liegen dürfe. Manche Leute würden sich erst bei 22 oder 23 Grad wohl fühlen.

Natürlich muss das möglich sein. Die Frage ist nur wer’s bezahlen soll. Nun will ich keine Hetze gegen Menschen betreiben, die sich in einer finanziellen Notlage befinden. Dies alleine schon deswegen nicht, weil viele davon für ihre Lage nichts können und selbst darunter am meisten leiden. Auch ich kenne einige solche “Fälle”, wobei hinter den “Fällen” immer Menschen stehen. Das sollte man nicht vergessen.

21 Grad oder noch mehr finde ich aber zuviel des Guten. Ich bin Vater von drei Kindern und außer dem Kindergeld erhalten wir keine staatlichen Leistungen. Mit anderen Worten: Meine Frau und ich müssen das Geld für unsere Familie verdienen und zahlen darüber hinaus auch noch Steuern. Auf die Idee, die Zimmer im Winter auf 21 Grad oder gar noch höher zu heizen, sind wir bereits in den vergangenen Wintern nicht gekommen. Bei den jetzigen Energiepreisen werden wir das im kommenden Winter erst recht nicht tun können oder wollen.

Warum es von unseren Steuergeldern dann anderen ermöglicht werden soll, will sich mir nicht erschließen. 19 oder 20 Grad reichen meiner Meinung nach, zumal jedes Grad mehr die Heizkosten enorm nach oben treibt.

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