Keine Kohlensäure in Mehrweg-Flaschen
Seit Jahren liest man in der Zeitung, dass der Anteil an Einwegflaschen bei den Getränken immer stärker zunimmt. Für mich ist diese Entwicklung logisch. Wenn jede Flasche eine Pfandflasche ist, habe ich als Verbraucher zunehmend Schwierigkeiten zu erkennen, welche Flaschen überhaupt Einweg und welche Mehrweg sind. Auch suggeriert die Pfandpflicht, dass auch Einwegflaschen wieder neu befüllt werden. Also bringen Hersteller und Handel die bei ihnen beliebteren Einwegflaschen einfacher an den Mann, der kein schlechtes Gewissen mehr mit ihnen hat.
Neulich wollte ich mich mal wieder weniger umweltschädlich verhalten und habe einen Kasten Cola in Mehrwegflaschen gekauft. Gerade eben habe ich die zweite Flasche aus diesem Kasten geöffnet, die keine Kohlensäure enthält. Cola ohne Kohlensäure, igitt… Früher, als ich noch häufiger zu Mehrwegflaschen gegriffen habe, war ich mit diesem Phänomen häufiger konfrontiert. Durch die mehrmalige Verwendung der Plastikflaschen schließen diese offenbar nicht mehr 100%ig dicht, so dass das Getränk nach einiger Zeit kohlensäurefrei ist. Bei Einwegflaschen habe ich so etwas noch nie erlebt. Nun könnte ich in den Laden gehen, mich beschweren und eine andere Flasche holen. Dafür ist mir jetzt aber meine Zeit zu schade (die Zeit habe ich schließlich schon für diesen Beitrag verwendet). Die Konsequenz ist, dass ich künftig auch bei der Cola zur Einwegflasche greifen werde.
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