Wenn der Hund zum Foulspieler wird
Hunde mag man oder man mag sie nicht. Ich kenne wenig Leute, die Hunden mehr oder weniger “nur” gleichgültig gegenüber stehen. In meinem Bekanntenkreis ist allerdings die Zahl derjenigen, die eine hundefreie Welt bevorzugen würden, etwas größer.
Wer eine Abneigung gegenüber Hunden hegt, dürfte damit in der Regel nicht schon auf die Welt gekommen sein. Irgendwann wurde der Nicht-Hundefreund aber auf sein Verhalten konditioniert. Ob daran die Hunde selbst den größten Anteil haben, möchte ich bezweifeln. Nicht selten dürfte das Problem am anderen Ende der Hundeleine das größere sein. Wer auf dem Gehweg schon mal in eine Tretmine gelaufen ist, wird deren Verursacher in diesem Moment verflucht haben. Der unmittelbare Verursacher ist hier zwar ohne Zweifel der Vierbeiner, der aber nur das getan hat, was ich auch gelegentlich mache (wenn auch nicht auf den Gehweg
). So ist es auch folgerichtig, dass das Hinweisschild, das ich gestern in den Londoner Docklands fotografiert habe, auf Augenhöhe des Hundebesitzers angebracht ist. Ich glaube allerdings nicht, dass es viel nützt. Den Hundebesitzer, dem das Thema egal ist, wird auch dieses Schild kaum beeindrucken. Derartige Hundehalter kenne ich zum Glück aber keine.

Foulspiel ist dem Hund hier nicht erlaubt
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